Lebenskrisen - wenn nichts mehr geht

„Es ruckelt immer ein wenig, wenn das Leben in den nächsten Gang schaltet….“

 

Verluste, Sinnfragen, Krankheiten:

Lebenskrisen entstehen oft nach dem Verlust eines Angehörigen, Erkrankungen, Verlust der Arbeit oder Wohnung, schwierige Hofübergaben, Existenzängste, Einsamkeit, das Gefühl der Sinnlosigkeit – es gibt viele Gründe, die einen verzweifeln lassen und man das Licht am Ende des Tunnels nicht mehr sieht.

Sich einmal alles von der Seele reden zu können, ist der erste Schritt aus der Krise. Das „Ruckeln des Lebens“ als Übergang in eine neue Lebensphase zu erkennen und schließlich wieder Lebensfreude und Sinn zu finden ist das Ziel der Beratung.

„Es tut gut, einfach zu reden…“ (Martina B., 55)

 

 „Wer um einen Sinn seines Lebens weiß, dem verhilft dieses Bewusstsein mehr als alles andere dazu, äußere Schwierigkeiten und innere Beschwerden zu überwinden.“ Viktor Frankl

„Langsam beginne ich, meine Bedürfnisse wieder zu spüren und so bekommen die Tage wieder Sinn.“ Ingeborg L., 38

KONTAKT

Frauennetzwerk3

+43 664 51 78 530
+43 664 85 88 033

VERLASSEN UND VERRATEN

Ingeborg steckt in einer akuten Krise. Ihr Freund hat sie verlassen. Mit ihm kommt ihr auch ein ganzer Freundeskreis abhanden. Sie fühlt sich verlassen und verraten, so, als hätte man ihr den Boden unter den Füßen weggezogen. Als sie das erste Mal in die Beratung kommt, ist sie fahrig, nervös und unendlich mutlos. Nachdem sie alles, was sie bedrückt, losgeworden ist und sich die Schmerzen und Verwundungen von der Seele gesprochen hat, fragt sie: „Und was soll ich jetzt tun?“ „Was würden Sie denn am allerliebsten tun?“ In der Erarbeitung all ihrer Impulse, kommen auch witzige Fantasien zutage, in welchen sie ihrem Ex am liebsten vor die Füße spucken würde oder ihm einen Patschen in den Reifen schlitzen möchte…. Als auch diese Aggression verbal ihr Ventil gefunden hat und wir herzlich darüber lachen durften, schaut sie auf sich und ihr Leben. Und plötzlich taucht die Sehnsucht nach ihrer Freundin aus Wien auf und sie plant, sie demnächst zu besuchen. In den nächsten Wochen wechselt Ingeborg ihre Stimmungslagen, doch nach jeder Sitzung geht sie mit einem Lichtblick – einem beruhigenden oder aufbauendem Gedanken, einem Vorhaben, auf das sie sich freuen kann oder einer konstruktiven Strategie für die kommenden Tage – nach Hause.